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"Die Kinder aus der zweiten Reihe"Drei Geschwisterkinder aus München erzählen In dem Artikel auf jetzt.de aus dem Jahr 2011 erzählen Clemens, Magdalena und Jona von ihren unterschiedlichen Erfahrungen als Geschwisterkind. Clemens: "Die meisten Behinderungen sind so individuell verschieden, wie die Menschen, zu denen sie gehören. Das Down-Syndrom, an das beinahe alle sofort denken, wenn sie 'geistig behindert' hören, ist eine Ausnahme. Für die Behinderung meines Bruders gibt es keinen Namen." Magdalena: "Durch meine Familie habe ich viele Dinge gelernt, die andere Leute bis heute nicht hinkriegen, Selbstständigkeit zum Beispiel. Neulich wollte mich eine Bekannte besuchen und schaffte es nicht, selbst auf den U-Bahn-Netzplan zu schauen, um herauszufinden, wo sie umsteigen muss. Bei so etwas fasse ich mir dann an den Kopf." Jona: "Ich habe mich nie vernachlässigt gefühlt, bloß weil mein Bruder das Down-Syndrom hat. (...) Schwieriger ist es für mich manchmal mit meinen Eltern. Meine Mutter zum Beispiel ist von Jari gewohnt, dass er ständig Hilfe braucht. Dann denkt sie, ich bräuchte das auch. Ich kann mich aber um mich selbst kümmern und will nicht dauernd bemuttert werden." Hier geht es zu dem Artikel |
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