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Kino-Tipp: "Unzertrennlich"

Der Dokumentarfilm „Unzertrennlich“ zeigt die Auswirkungen des Zusammenlebens mit einem schwer erkrankten oder behinderten Kind auf das Familiengefüge.

Eymen, Eray, Gustaf, Max und Svea teilen eine besondere Stellung innerhalb ihrer Familie. Sie alle sind Geschwister von lebensverkürzt erkrankten oder behinderten Kindern. Schon früh müssen sie sich mit Themen wie Verantwortung, Verzicht und Verlust auseinandersetzen. Ihre Realität unterscheidet sich grundlegend von anderen Kinder und Jugendlichen in ihrem Alter.1

Der Zuschauer bekommt einen Einblick in den Alltag der Familien, ein Alltag, der den meisten Menschen verborgen bleibt. Rück der betroffenen Familien ins Private sowie gesellschaftliche Veränderungen und Tabuisierungen von Krankheit und Tod tragen ihren Teil bei, dass besonders die Situation der Geschwister noch immer kaum öffentlich wahrgenommen wird.1

Die Regisseurin Frauke Lodders beschäftigt das Thema Geschwisterkinder schon seit der Schulzeit. Dort war Sie mit einem Geschwisterkind in einer Klasse, welches den Drang hatte, überall perfekt zu sein. Vermutlich um den Eltern zu zeigen, dass bei ihm alles gut ist.2

Vor zwei Jahren machte sie sich schließlich auf die Suche nach Betroffenen und wurde schnell fündig und das Team lebte ein Jahr lang den Alltag der Familien mit.2

„Unzertrennlich“ ist ein leiser Film, der an keiner Stelle anklagend oder voyeuristisch ist. Alle Beteiligten wurde ausreichend Raum gegeben, ihre Situation von allen Seiten zu beleuchten. 2

Seit dem 17. Januar läuft der Film in den deutschen Kinos.

Informationen zur Kinotour mit Publikumsgesprächen finden Sie hier.

Hier geht´s zum Trailer

 

Quellen:

1 https://www.facebook.com/UnzertrennlichFilm/

2 https://www.hessenschau.de/kultur/start-der-doku-unzertrennlich-wenn-die-kleine-schwester-behindert-ist,start-doku-unzertrennlich-100.html

Bildquelle: www.facebook.com/UnzertrennlichFilm/

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