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Buchtipp: Nicht weg und nicht da

Anne Freytag | Verlag Heyne München 2018

Den Anfang kannst du nicht ändern - das Ende schon (Klappentext).

Der ältere, psychisch erkrankte Bruder von Luise begeht Selbstmord. Sie muss in einem Leben damit fertig werden, das bis jetzt  überwiegend von der Erkrankung ihres Bruders bestimmt war. Die alleinerziehende Mutter flüchtet sich in die Arbeit, Gespräche zwischen Tochter und Mutter sind nicht möglich. Sie leben einander vorbei, können auch ihre Trauer nicht teilen, mitteilen.
Luise, 15 Jahre, verändert radikal ihr Aussehen, um ihrer neuen Lebenssituation einen Ausdruck zu geben. Eine neue Freundschaft scheint ihr unmöglich zu sein.

Doch als ihr Jacob - auch mit einer besonderen, zunächst geheimnisvollen Lebensgeschichte -  begegnet, scheint eine Beziehung beginnen zu können.

Das Ende verändert sich aber entscheidend durch eine erste E-Mail, die von ihrem toten Bruder kommt. In dieser sind Aufgaben für sie formuliert, die sie erfüllen muss, damit es Kristopher in der „Zwischenwelt“ gut gehen kann. Es kommen weitere Mails mit Aufgaben, fast wie Anweisungen formuliert. Auch ihre Mutter bekommt solche E-Mails. Am Ende  gibt es eine gemeinsame Aufgabe für beide. Gespräche werden möglich. Ein neues Leben, auch Familienleben,  kann beginnen.

 

Eine bewegende Beziehungsgeschichte von Menschen mit besonders prägenden Erlebnissen in ihrem Leben, eigenwillige Bearbeitungsmöglichkeiten von Verlusten und die Botschaft, das Leben wieder neu gestaltet und gelingen kann.

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Irene von Drigalski
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